Über Gut Mori

Gut Mori. Das ehemalige Lübsche Gut wurde im Jahre 1333 als Meierhof des Gutes Stockelsdorf erstmalig urkundlich erwähnt.
Erster Besitzer war die Familie Vorrad, die dort in mehreren Generationen lebte.
Nach vielen Besitzerwechseln wurde Mori um 1900 an die Familie Plessing verkauft, die das verfallene Gut renovieren und umbauen ließ und dieses bis 1934 als Gut bewirtschaftete. Anschließend wurde das Gut aufgelöst und vom Land Schleswig-Holstein übernommen, um hier ein Landjahresheim für Mädchen einzurichten.
Ab den 1950er Jahren bis 2010 wurde das Herrenhaus als Senioren- und Pflegeheim genutzt („Morierhof“).

Im Mai 2012 erwarb die Eigentümergesellschaft des Wohn- und Arbeitsprojektes Gut Mori mit damals 7 Mitgliedern das Gut. Es sind 41 Wohnungen entstanden, die von Jung und Alt bewohnt werden. Zudem wurde das Café im Torhaus errichtet , das auch für Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie für private Feiern genutzt werden kann. Das „Herrenhaus beherbergt zudem die Freie Dorfschule Lübeck.
Das nachbarschaftliche Mehrgenerationenkonzept wird durch eine naturnahe und offene Gestaltung des 33.600 qm großen Grundstücks ergänzt.

Das Herrenhaus wurde 2013 als Kulturgut von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch der Hansestadt Lübeck eingetragen.
Es enthält einen Dachstuhl von 1637 und Deckenbemalungen aus dem 17. Jahrhundert.

Seit Ende 2013 wird das Gut bewohnt.

Für weiterführende Informationen:

Chronik auf beebworld
Wikipedia: Lübsche Güter